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15 March 2008

alex_t: (Default)

Ich scheine hier wirklich nur zu updaten wenn ich *nicht* in Berlin bin. Sehr merkwürdig.

Momentan bin ich auf jeden Fall bei meinen Eltern. Und damit wir üblich im Chaos. Hier steht unter anderem ein relativ großes Sofa mitten im Raum herum weil anscheinend die Schrauben zur Montage der Füße nicht mitgeliefert wurden. Schwester J räkelt sich einem gestrandeten Wal gleich auf dem Sofa das eigentlich ersetzt werden soll, da sie nach ihrem Urlaub in Ägypten jetzt erst mal krank ist. Mein Vater musste zwei Stunden nach dem ich angekommen war über das Wochenende wegfahren um eine Schulung für Motorsportwarte des DMSB zu machen. Die Zeit die er hier war reichte aber aus um noch in eine kurze Zickere über John Howard, seines Zeichens ehemaliger Premierminister von Australien, mit mir verwickelt zu werden. (Ich halte JH für ein rassistisches Arschloch, mein Vater nicht. Kann zwar gut sein, dass ich nicht mehr ganz sicher bin ob JH wirklich das rassistische Arschloch ist, an das ich in dem Moment gedacht hatte, aber für ein ordentliches Rumgemotze ist das nicht wirklich relevant.)

Ich scheine wieder besser in Form zu sein, viel sinnloses Gelaber = Alex ist gut drauf.

Warum bin ich eigentlich in Hessen? (Übrigens habe ich auf der Fahrt hierher im Radio mit Entzücken gehört, das in Nordhessen Q-Fieber ausgebrochen ist. Wer nicht meine MiBi-Prüfung erlebt hat, wird nicht verstehen warum mich das so begeistert, aber ich finde es einfach nur putzig)
Eigentlich um meine Winterreifen loszuwerden. Und die Family zu besuchen. Praktisch will ich aber auch meinen Literaturteil soweit auswalzen, dass ich ihn am Mittwoch abgeben kann. Und eine grobe Übersicht über Fentanyl für die dämliche Studie die ich an der Backe habe hoffe ich auch hinzubekommen. Mal sehen in wiefern das klappen wird.

Womit ich nicht gerechnet habe ich die Zukunftspanik die ich bekomme sobald ich hierbin und Fragen gestellt bekomme wie "Und wie lange brauchst du noch mit der Diss?" oder, noch fieser "Und was willst du danach machen". HILFE. Ich bin im Juni (bzw. Anfang August, je nachdem wie wir rechnen wollen) mit meinen zwei Jahren als Doktorand fertig und was ich danach machen werde wissen die Götter.

Einige Monate lang muß ich sicher noch messen, damit ich meine Daten erst mal alle zusammen habe. Und danach? Ich wüsste schon was ich gerne machen würde, aber ich habe meine Zweifel, dass das irgendwie verwirklichbar ist.
Hasbro weiß gar nicht, wie sehr er sich mit seinem scherzhaften "Willst du nicht 'ne Residency in Anästhesie machen" ins Fettnäpfchen gesetzt hat. Denn ich würde das wirklich, wirklich gerne machen. Aber dem steht zum einen die Tatsache im Weg, dass ich gerne nicht mehr meine Eltern anbetteln möchte um meine Miete zu bezahlen und daher nicht weiter für umsonst arbeiten kann, was verhindert, dass ich versuche eine alternativ-residency in dieser Klinik aufzuziehen (Was sowieso ein Luftschloß ist. Prof. Blub lässt mich nie im Leben weiter dort rumspringen.)(Sowieso, warum will ich sowas überhaupt? In dieser Klinik zu arbeiten ist extrem ungesund!). Und mich irgendwo sonst für eine Residency zu bewerben (die schließlich normalerweise bezahlt werden) geht auch nicht gut, da leider die Bewerbungsanforderung von zwei Empfehlungsschreiben nichts ist was ich irgendwie erfüllen könnte. Dummes Problem wenn man so schlecht mit Menschen auskommt wie ich und total gestörte Chefs hat.

Also, Plan für die Zukunft? Stelle finden bei der ich möglichst keine Sprechstunde machen muß. Nur Notdienst ist OK. Auch von mir aus viele Nachtdienste. Alles egal, nur keine Sprechstunde bitte. Nichts langweilt mich so sehr wie die. Vielleicht finde ich ja doch im UK was. Mal sehen. Bis Ende des Jahres werde ich sowieso noch in dieser Klinik rumhängen.
(Irgendwie negiert diese Aussage die ganzen vorherigen Überlegungen, aber egal.)

So, nun genug gebabbelt, ran an die Diss und arbeiten.

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